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Münster (upm/ap).
NRW-Europaminister und Chef der Staatskanzlei Nathanael Liminski<address>© Land NRW – Ralph Sondermann</address>
NRW-Europaminister und Chef der Staatskanzlei Nathanael Liminski
© Land NRW – Ralph Sondermann

Öffentliches Podium zum zweiten Jahrestag des Ukraine-Kriegs

Diskussion mit NRW-Europaminister Nathanael Liminski über EU-Beitritt der Ukraine am 24. Februar

Der Beginn des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine jährt sich am 24. Februar (Samstag) zum zweiten Mal. Aus diesem Anlass laden die Ukrainian Studies in Münster (USiM) der Universität Münster zu einer öffentlichen Podiumsdiskussion um 19 Uhr in die Aula des Schlosses (Schlossplatz 2) ein. Nathanael Liminski, Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten, Internationales sowie Medien des Landes Nordrhein-Westfalen und Chef der Staatskanzlei, wird nach einem kurzen einleitenden Vortrag über die Perspektiven des EU-Beitritts der Ukraine diskutieren. Weitere Podiumsgäste sind der Europa- und Völkerrechtler Prof. Dr. Niels Petersen, die Medienrechtlerin Dr. Dariia Opryshko sowie Dr. Irina Wutsdorff, Professorin für Slavistik, alle von der Universität Münster. Das Gespräch wird moderiert von Dr. Ricarda Vulpius, Professorin für osteuropäische und ostmitteleuropäische Geschichte am Historischen Seminar. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung nicht erforderlich.

Prof. Dr. Michael Quante, Prorektor für Internationales, Transfer und Nachhaltigkeit der Universität Münster, führt in den Abend ein. Der soeben erschienene Begleitband zur Ausstellung „Ukrainische Erinnerungsorte – aus historischer und kunstgeschichtlicher Perspektive“ wird von Mitgliedern der Ukrainian Studies in Münster vorgestellt und zum Verkauf angeboten. Die Ausstellung wurde unter der Leitung von Prof. Dr. Ricarda Vulpius und dem Kunsthistoriker Prof. Dr. Jens Niebaum im Wintersemester 2022/23 von Studierenden konzipiert. Für den musikalischen Rahmen sorgt das Trio4Ukraine aus Bonn mit ukrainischen Volksweisen.

Hintergrund
Das akademische Netzwerk „Ukrainian Studies in Münster“ (USiM) ist der fächerübergreifende Zusammenschluss der Ukraine-Forschung an der Universität Münster in Kooperation mit dem Center for the Study of Conflict & Peace (CeCo) in Osnabrück. Die 2023 gegründete Initiative vereint Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus zehn geistes- und sozialwissenschaftlichen Disziplinen. Ziel des Netzwerks ist der Ausbau des Standorts Münster in der Ukraine-Forschung, seine internationale Vernetzung, die Förderung von wissenschaftlichem Nachwuchs und der Transfer von Ukraine-bezogenen Kenntnissen in die Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft in Nordrhein-Westfalen und in Deutschland.

 

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